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Brandschutz beim Holzhaus – Was Sie wissen müssen

Brandschutz beim Holzhaus – Was Sie wissen müssen

Die meisten Bauherren denken beim bauen mit Holz meist an den Brandschutz beim Holzhaus und die Gefahr des Feuers. Das ist aus unserer Sicht unbegründet. Denn Holzhäuser brennen nicht öfter als Häuser aus anderen Baustoffen. Statistische Auswertungen und Studien belegen, dass nicht die Bauweise für Brandhäufigkeit entscheidend ist. Vielmehr hängt das Brandrisiko von der Inneneinrichtung, dem Verhalten der Bewohner (z.B. brennende Kerzen) und der technischen Installation ab. 

Doch zurück zu Holz und Feuer: Wenn Holz brennt, verkohlt nur die erste Schicht. Dabei entsteht eine dämmende Kohleschicht, die den Sauerstoff vom unbeschädigten Holz abhält. Als Folge erstickt das Feuer.

Brandschutzklasse der Massiv-Holz-Mauer

Die Massiv-Holz-Mauer hat die Brandschutzklasse REI90 (F90B alt). Diese Klassifizierung bedeutet, dass die Wand mindestens 90 Minuten lang nicht durchbrennt und ihre Stabilität behält. Im Vergleich: Stahlbauten brechen mitunter schon nach 15 Minuten zusammen.

Möglich ist der hervorragende Brandschutz der Massivholzwand durch deren geringe Wärmeleitfähigkeit. Sie erwärmt sich dadurch nur sehr langsam, wodurch die Gefahr einer Brandausbreitung durch heiße Oberflächen oder die Rauchweiterleitung durch Mauerrisse gebannt wird. Zusätzlich festigen die verwendeten Aluminium-Rillenstifte die Massivholzwand und verhindern, dass sich Brettlagen lösen.

Brandschutzeigenschaft der MHM-Wand

Der Brandschutz im Holzhaus wird durch die Brandschutzeigenschaften der MHM-Wand, die speziell entwickelt und geprüfte wird, um ein Vielfaches verbessert.

Darüber hinaus schützt die Landesbauordnung Bauherren und deren Wohneigentum und schreibt Planern und Herstellern wie uns Mindestanforderungen an den baulichen Brandschutz vor – unabhängig vom Baumaterial.

Übrigens ersticken 80 Prozent aller Brandopfer am entstehenden, giftigen Rauchgas. Dieses wiederum entsteht vermehrt durch die schneller brennende Inneneinrichtung statt durch das eingebaute Konstruktionsholz. 

Historiker suchen die Gründe für mittelalterliche Brände nicht bei der damaligen Holzbauweise. Seinerzeit mangelte es an Feuerwehren und Löschwasser. Oft lagerten in den Gebäuden brandfreudige Materialien wie Stroh und Heu. In den damaligen Häusern wurden ungeschützte Feuerstellen und Kamine betrieben. Zudem fehlten durch die dichte Bebauung ausreichende Abstände zwischen den Gebäuden.

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„Ein Haus bauen, Baum pflanzen und Kind zeugen.“ Dies hat angeblich schon Martin Luther gesagt! Mit unserer Grundmauerlegung möchten wir genau dies festhalten und die Familienmitglieder stets an diese Momente erinnern.

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